Nonna Lupa sagt: Oh je, oh je. Wenn ein Oberstaatsanwalt eine derart rechtlich dünne Antwort verfasst, wundert es nicht mehr, dass bei der Aufklärung von Artenschutzdelikten nichts — aber auch wirklich nichts — vorangeht. Der Rechtsstaat wirkt an dieser Stelle weniger wie ein Schutzschild für besonders und streng geschützte Arten, sondern eher wie ein höflich formuliertes Wegsehen mit Aktenzeichen.
Im vorliegenden Fall hatte die Taskforce Artenschutz e. V. Strafanzeige erstattet. An einer Stelle — nur etwa 50 Meter von einer Jagdkanzel entfernt — befanden sich Kadaver von Rehen, einem Nutria und weiteren Tieren. Die Tierkörper waren angebunden. Das Ganze lag mitten in einem Wolfsterritorium.