Willkommen in der Wolfschutz-Bibliothek
Die Wolfschutz-Bibliothek (WSB) ist eine Sammlung relevanter und aktueller Dokumente, Informationen und Materialien rund um den Wolf. Ihr Ziel ist es, euch Wissen, Argumente und praktische Werkzeuge an die Hand zu geben, damit ihr euch aktiv für den Schutz des Wolfes einsetzen und Desinformation sowie Hetze gegen ihn fundiert entgegentreten könnt.
Der Aufbau und die Pflege dieser Sammlung sind sehr zeitaufwendig. Deshalb ist die WSB derzeit noch nicht vollständig; einige Kategorien befinden sich noch im Aufbau oder sind bislang nur teilweise gefüllt.
Es wird kontinuierlich an der Erweiterung und Aktualisierung der Inhalte gearbeitet und daher um etwas Geduld und Verständnis gebeten. Gern könnt ihr Anregungen, Ergänzungswünsche und Tipps an Nonna Lupa senden.
Update 03.07.2026: Eigentlich wollte Nonna Lupa mit der Arbeit an dieser Bibliothek längst fertig sein. Doch das neue Bundesjagdgesetz hat ein solches rechtliches und behördliches Chaos geschaffen, dass einige Rubriken grundlegend überarbeitet werden müssen. Insbesondere die Fragen der Zuständigkeiten zwischen Jagdbehörden, Naturschutzbehörden, Landesbehörden und Bundesrecht sind durch die neuen Regelungen nicht klarer, sondern erheblich komplizierter geworden.
Nonna Lupa arbeitet deshalb weiter — mit gespitzter Feder, wachem Blick und der nötigen Geduld einer alten Wölfin. Denn gerade jetzt braucht es Orientierung, Klarheit und eine sorgfältige Einordnung der rechtlichen, fachlichen und politischen Entwicklungen rund um den Wolf.
Gesetze, Verordnungen, Urteile
An dieser Stelle findet ihr alle relevanten Gesetze, Verordnungen und Gerichtsurteile.
Juristische Texte sind oft lang und schwer verständlich. Hier werden komplexe Inhalte verständlich zusammengefasst und ihre konkreten Folgen aufgezeigt.
Was Politiker, Behörden, Lobbyisten, Presse und Medien so treiben ... Hall of Shame
Hier findet ihr die zuständigen Behörden und ihre Aufgaben, geordnet nach Bund und Ländern.
Wissenschaftliche Studien zum Wolf und Herdenschutz, Statistiken, Daten, Fakten und seriöse Quellen.
Empfehlungen zu anderen Webseiten, Büchern, Filmen, Dokumentationen sowie Podcasts für Mußestunden.
Aktuelle Meldungen zum Thema Wolf (z.B. Änderung des BJagdG), Info über neu eingestellte Inhalte auf der Webseite.
So kannst du den Wölfen helfen, ob am Schreibtisch oder in der Natur. Praktische Anleitungen und Tips für aktiven Wolfschutz.

Gestatten, Nonna Lupa
Sie begleitet euch auf der gesamten
Webseite, kommentiert und gibt Hinweise.
Isegrim ist nach mehr als 150 Jahren zurückgekehrt – doch wir Menschen haben in all dieser Zeit offenbar nichts gelernt.
Der Wolf ist vor allem dank des strengen internationalen und europäischen Artenschutzes, insbesondere der Berner Konvention und der FFH-Richtlinie, zurückgekehrt. Der damit verbundene Schutz vor Verfolgung und Bejagung war die entscheidende Voraussetzung dafür, dass sich die verbliebenen europäischen Wolfspopulationen wieder ausbreiten konnten.
Der Wolf findet in Deutschland ausreichend geeigneten Lebensraum, ungestörte Rückzugsorte und ein hohes Nahrungsangebot, insbesondere Rehe, Hirsche und Wildschweine. Seine Rückkehr ist das Ergebnis der natürlichen Ausbreitung und der hohen Anpassungsfähigkeit dieser Tierart. Vor allem junge Wölfe legen auf der Suche nach einem eigenen Territorium und einem Partner große Entfernungen zurück.
Die Wölfe kehren aus eigener Kraft in ihre angestammten Lebensräume zurück, aus denen sie zuvor durch jahrhundertelange Verfolgung und Bejagung verdrängt und schließlich ausgerottet worden waren.
In Deutschland gab es keine staatlichen Wiederansiedlungsmaßnahmen. Es wurden weder Wölfe ausgesetzt noch eigens für sie Schutzgebiete eingerichtet. Diese Unterlassung verstößt jedoch gegen die FFH-Richtlinie. Es gab und gibt keine staatlichen Maßnahmen, durch die der Wolf aktiv geschützt und wiederangesiedelt worden wäre. Die einzige wirksame "praktische" staatliche Maßnahme bestand darin, die Jagd auf den Wolf zu verbieten und ihn vor menschlicher Verfolgung zu schützen – zumindest rechtlich und damit nur theoretisch. Denn in der Praxis haben die zuständigen Behörden beim Schutz des Wolfes überwiegend versagt.
Und nun, kaum dass der Wolf wieder da ist und beginnt, in seine seit Urzeiten angestammten Lebensräume zurückzukehren, soll er „reguliert“, „gemanagt“ und bejagt werden – und letzten Endes wieder ausgerottet werden. Denn genau das ist die Folge einer Bejagung des Wolfes: Sie setzt jene Verfolgung fort, die bereits in der Vergangenheit zu seiner Ausrottung geführt hat. Der Wolf ist keine "jagdbare" Art.
Hier findet ihr eine Suchfunktion, über die ihr nach Textstellen oder Schlagworten suchen könnt.
Schöne Bilder von Wölfen, positive Nachrichten zum Thema Wölfe, Spendenaktionen, Petitionen, Aktionen und Veranstaltungen.
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