Ja, ja, der Herr Plücken, so keen auf Wolfsjagd. Er gehörte zu der Unterarbeitsgruppe, die im Sommer 2025 in Windeseile die Parameter „günstiges Verbreitungsgebiet“ und „günstige Populationsgröße“ zurechtgestutzt hat, damit die Bewertungsmatrix zum Erhaltungszustand auf „grün“ kommt. Von Artenschutzrecht, Wolfsbiologie und Populationsdynamik hat er natürlich keine Ahnung, meint aber, sich über umweltdemokratische Prinzipien sowie über Artenschutz- und Unionsrecht hinwegsetzen zu können. Nun stützt er seinen Managementplan auf diese Bewertung. Damit bewertet dieselbe "Verwaltung" zunächst die Voraussetzungen für die Bejagung und verwendet anschließend ihre eigene Bewertung als Rechtfertigung für genau diese Bejagung. Und das auch noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit und anerkannter Umwelt- und Naturschutzverbände!