Österreich - Staatlich angeordnete Ausrottung!

Neue Zahlen zur Wolfspopulation in Österreich erhärten den Verdacht, dass einzelne Landesregierungen, insbesondere Kärnten und Tirol, durch ihre unionsrechtswidrige Abschusspraxis faktisch eine erneute Ausrottung des Wolfes betreiben. Die Etablierung stabiler Wolfsrudel wird aktiv verhindert. Zugleich wird verhindert, dass sich eine stabile Verbindung zwischen der alpinen und der zentraleuropäischen Wolfspopulation entwickeln kann.

Der Verein "Wölfe in Österreich" hat die Meldung des Österreichzenbtrum Bär Wolf Luchs analysiert und kommt zu dem Schluss: Der Wolfsbestand in Österreich ist massiv gefährdet.

Der "Statusbericht Wolf" ist einsehbar unter https://baer-wolf-luchs.at/wp-content/uploads/2026/04/2025_Statusbericht_Wolf.pdf

Verantwortlich: Aldin Selimovic Ph.D (ÖZ Zentrum, Studium BOKU Jagdwirtschaft und Wildbiologie), Rebecca Rau M.Sc. (ÖZ Zentrum, Studium BOKU)

Die Presseaussendungen lassen das Beste vermuten - Wolfspopulation in Österreich gestiegen 121 Wölfe, +20%....! Auch im Bericht des ÖZ: "Damit konnten mehr Individuen als im Vorjahr nachgewiesen werden, der Bestandstrend zeigte wieder eine positive Entwicklung (Abbildung 3)."

"Wölfe in Österreich" sagt: "Wir können nicht jubeln. Der Wolfsbestand in Ö ist massiv gefährdet:

 

- 50% reproduzierende Wolfsrudel (von 6 auf 3), 2023 - 2025

- 75% Reduktion der Welpen von 2022-2025 (von 28 auf 7 Welpen)

- Anzahl der Welpen ist auf einem 10 Jahrestiefstand

- Reproduzierende Wolfsfamilien haben sich halbiert von 6 auf 3

- Nur 7 Welpen nachgewiesen über ganz Österreich

- Ungleichverteilung: 23% weibliche Tiere und 77% männliche

Der weibliche Bestand hat sich gegenüber dem Berichtsvorjahr 2024, von 19 auf 25  zwar verbessert, ist aber vs 2023 mit 28 Fähen noch immer rückläufig. 

- 95 Wölfe ist der reelle faktische Bestand in 2025: 121 - 26 Getötete

Der mediale Zuwachs von 20% (102 auf 121 Wölfe) ist eine Zeitungsente, der faktisch reelle Zuwachs beträgt nur 8% (+7 Wölfe) vs 2024. 

- Mit 26 getöteten Wölfe (22 erschossen, 2 Straßenverkehropfer, 1 Illegal, 1 unbekannt) findet die Tötungsquote einen Höchststand.

- Einzeltiere sichern keine Wolfspopulation

- Die gerissenen Schafe und Ziegen sind bei 69% mehr Abschüssen trotzdem um 50 % gestiegen, und die zugenommene Wolfspopulation von 7 Wölfen ist nicht ursächlich.

- Die Dunkelziffer an illegalen Abschüsse und Welpentötungen sind noch gar nicht berücksichtigt.

- Erhaltungszustand (Maß für die Überlebenswahrscheinlichkeit) ist UNGÜNSTIG!

- Bei ungünstigem Erhaltungszustand dürfen keine Wölfe erschossen werden. Jeder landesbehördliche Abschuss verstößt eklatant gegen EU-Recht. Der Wolf ist eine geschützte Art. Das Einspruchsrecht gegen Abschüsse wurde für NGOs in Österreich juristisch ausgehebelt, demokratiepolitisch höchst bedenklich, wenn sich  nun Interessensgruppen an unserer Natur bedienen, als ob es eine Schießbude wäre.

- Im nächsten Bericht erhaltet ihr eine Rückschau der Strassenaktion von Nicole, Günter, Bernhard uvm. Vielen Dank schon jetzt an die Aktiven, die viele Stimmen, Meinungen und neue Newsletterabonnenten sammeln konnten.

Anbei findet ihr eine pdf Zusammenfassung des ÖZ Berichtjahres von 2025,

lg euer Vorstand, Gerald, Dirk, Silver"

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